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»Wie lange sollte eine ruhephase andauern?«

Achtsamkeit

Wieso uns die Ruhe manchmal Angst macht ...

Uns ist allen bekannt, wie schnell die Zeit irgendwie vergeht. Wie alles so schnell kommt und wieder vorbei geht. Wie sehr wir uns auch auf bestimmte Dinge und Momente freuen, diese dann aber nicht mal richtig geniessen können, denn, so schnell wie sie gekommen sind, sind sie auch gleich wieder vorbei.

Kennst du das auch?

Zeiten im wandel

Gerade während der Corona-Zeit wurde uns zum Teil der Wind aus den Segeln genommen und die ganze Welt blieb stehen. Angst, Panik, Unsicherheit und eigentlich auch ganz viel Ruhe legte sich über unseren Planeten. Die Natur hat diese Zeit genutzt, um sich zu erholen, zu gedeihen und sich von ihrer schönsten und farbigsten Seite zu zeigen. Die Tiere haben sich wieder freier und nicht mehr so bedroht gefühlt.

Wie sind wir Menschen mit dieser neuen Situation umgegangen?

Ich musste auch meine Praxis schliessen. Im ersten Moment war das irgendwie ein erschreckendes Gefühl, weil es mich persönlich betroffen hat. Ganz schnell habe ich diese Situation angenommen, wie sie ist und mir überlegt, was wohl schon lange auf meiner To-do-Liste steht, was ich schon immer erledigen wollte. Also war ich im nächsten Moment, doch dankbar, dass mir jetzt diese Zeit «geschenkt» wurde.

Neue Projekte - Neue Chancen

Und so stürzte ich mich in etwas Neues, doch der Stress ließ nicht lange auf sich warten, denn ich wollte das alles  erledigen, noch bevor Corona wieder vorbei ist. Ich habe mich selbst unter Druck gesetzt und alles was ich gemacht habe, war mit Stress verbunden. Wenn ich jetzt zurückdenke, an die Zeit des Lockdowns, habe ich einiges mit Unterstützung durch meinen Coach umgesetzt, wie z. B. Online-Meditationen und Online-Sitzungen. Darüber bin ich sehr dankbar. Doch, ich hätte auch alles etwas gelassener angehen können.

Doch, ich hätte auch alles gelassener angehen können.

Nach alldem und nach der Aufhebung des Lockdowns kam ich in eine ruhigere Phase. Wieder veränderte sich einiges. Draussen wurde es wieder lebhafter und lauter und bei mir persönlich ruhiger. Es fühlte sich an, als ob ich in eine Ruhephase gedrängt wurde, denn ich hatte mir schon so lange, einfach nur Ruhe und Freiheit gewünscht, was ich eigentlich seit Januar schon hatte, nur nicht wirklich wahrgenommen hatte.

Doch diese Ruhe machte mir auch Angst. Es kam sogar Langeweile auf und Langeweile ist nix für mich. Mir ist nie langweilig, denn ich bin ständig im Tun und Machen und in Bewegung. Ich mag keine lange Ruhephasen, doch frage ich mich, wer bestimmt, wie lange meine Ruhephase andauern sollte?

Wieviele ruhe brauchen wir?

Wieviel Zeit notwendig ist, bestimmt unser persönliches System. Unser Körper, unsere Seele, unser Geist. Doch, wie steht es wirklich mit dem Kontakt zu uns selbst, damit wir auch merken, was wir wirklich brauchen? Wie können wir uns selber denn wahrnehmen, wenn wir ständig im Aussen rumrennen und uns kaum Zeit für Ruhe gönnen?

Wir haben den Kontakt zu uns fast verloren. Dafür haben wir umso mehr Kontakt zu allem was im Aussen los ist. Zu Social-Media-Idealen, zu materiellen Dingen, zu kurz anhaltenden und fast schon betäubenden Befriedigungen und vieles mehr, was uns von uns selbst abgelenkt hat.

Damit wir unserer Seele und unserem Herzen wieder näherkommen und unsere innere Stimme wieder hören, müssen wir still werden. Dafür müssen wir raus aus dem Lärm im Aussen, welcher uns zu dröhnt und die Aufmerksamkeit von uns selber abzieht.

Was wir dafür brauchen, ist oft Mut. Mut in uns hinein zu fühlen, hinzuschauen und hinzuhören. Wieso wir das oft nicht machen? Weil wir oft Angst davor haben, zu fühlen, dass wir schon länger nicht mehr auf unserem Herzensweg sind und einiges ansteht, was verändert werden sollte. Und Veränderung wollen wir oft nicht, es ist ja gut, so wie es ist und wir wissen nicht, wie es wird und was kommt, wenn wir einen neuen Weg wählen.

Kennst du das?

Ich kann dich verstehen, wenn es dir auch so geht.

Was ich gemerkt habe ist, dass wir nicht Berge versetzen oder unser ganzen Leben umkrempeln müssen, uns nicht von unseren Liebsten trennen und ans Ende der Welt ziehen müssen, damit sich etwas in unserem Leben zum Besseren wendet. Wir bekommen vom Leben keine Aufgaben gestellt, welche wir nicht lösen können und darum, alles ist gut 😉.

Hier ein paar Ideen, wie du es anpacken kannst
deine Träume wahr werden zu lassen:

  • Meditieren und dir deine neue Zukunft visualisieren
  • Schreibe dir deine Wünsche und Träume auf
  • Erstelle ein Visionboard, wo du Bilder deiner Wünsche und Träume anbringst
  • Mach dir eine Liste mit Dingen, die du nicht mehr möchtest und eine Liste was du anders haben willst. Fühle dich in das Neue hinein. Fühlt sich das richtig an? Falls nicht, ändere es bis es stimmt
  • Lass deiner Fantasie freien Lauf. Alles ist möglich. Alles was du dir erdenken kannst, kannst du auch erschaffenit Dingen, die du nicht mehr möchtest und eine Liste was du anders haben willst. Fühle dich in das Neue hinein. Fühlt sich das richtig an? Falls nicht, ändere es bis es stimmt
  • Schau dich um, wer schon da ist, wo du hinwillst und finde heraus, wie du es schaffen kannst. Mach dir einen Plan oder nimm Kontakt mit Menschen auf, die dich unterstützen, begleiten oder dir helfen können
  • Finde heraus, ob du Glaubenssätze hast, die dich blockieren wie z. B.:
    - Ich kann das nicht.
    - Ich bin nicht gut genug.
    - Ich weiss noch nicht genug.
    - usw.

Bist du bereit? Brauchst du noch etwas Unterstützung? Ich bin gerne für dich da und unterstütze dich auf deinem Weg. Sei es auf diesem Blog hier oder ganz persönlich in meiner Praxis.

1 Kommentar zu „Wieso uns Ruhe manchmal Angst macht …“

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