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Achtsamkeit

Nutzen wir diese Zeit des Wandels auch dafür, in uns eine neue Welt zu erschaffen.

Seit Beginn des Jahres hat sich irgendwie alles verändert und die Veränderungen sind noch täglich voll im Gange. Alles, was uns früher Sicherheit und eine gewisse Standhaftigkeit gab, gibt es heute nicht mehr.

Wir sind täglich neuen Pflichten und Regeln ausgesetzt, die wir oft nicht verstehen und sogar viele von uns auch in Frage stellen. Wie es uns dabei geht, ob wir Hilfe und Unterstützung brauchen, wie wir unser Immunsystem schützen können und wie wir es schaffen, all diesen Ängsten nicht zu verfallen, mit all den Pflichten und Regeln umgehen zu können oder ob wir Angst, Panik und Existenzängste haben, fragt niemand. Im Gegenteil: Maske an und haltet das Maul! Das kennen wir vielleicht schon aus unserer Kindheit. In der Schule oder zu Hause hiess es vielleicht auch mal, «Halt das Maul!», wenn die Lehrer oder unsere Beziehungspersonen mit unseren Fragen oder Rebellionen überfordert waren.

Vielleicht überrasche ich dich jetzt mit dieser Aussage, doch ich nehme das gerade so wahr.

Mein Bedürfnis ist es nicht, hier eine Diskussion zu starten was in der Welt gerade richtig oder falsch läuft, denn wir alle haben ganz gute Argumente, wieso wir das glauben, was wir glauben. Mir geht es vielmehr darum, meine Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und auch meine Tools mit dir zu teilen, wie ich mit dieser ganzen Situation umgehe und immer wieder aufs Neue geprüft werde und wieder neu lernen muss, damit umzugehen. Ich weiss, viele Menschen da draussen sind gerade überfordert, wissen nicht mehr wie weiter, haben Angst und fühlen sich alleine.

Mögen meine Worte, Gedanken und Taten dazu beitragen, jeden einzelnen, der diesen Blog erreicht, berühren und wieder Hoffnung, Mut und Zuversicht bringen, an das Gute zu glauben und dafür zu kämpfen.

Wo ich seit der Aufhebung des Lockdowns meine Stolpersteine fand, ist an folgenden Punkten:

  • Social Distancing: Auch mir fehlt der soziale Kontakt. Mit Freunden und Familie essen zu gehen. Mir fehlt das Salsa-Tanzen. Mir fehlt der Besuch meiner Eltern aus Serbien. Das alles gehört für mich auch zu meiner Lebensqualität. Gute Gespräche führen, lachen, mich von der Musik berühren und führen zu lassen. Einfach das Gefühl, mich frei bewegen zu können. Nun die Frage; Annehmen, klarkommen, neue Kraftoasen erschaffen oder mich über all diese Massnahmen ärgern? Ich habe mich dafür entschieden mir nicht die Freiheit nehmen zu lassen und das Beste daraus zu machen. Dinge zu tun, die ich vorher vielleicht nicht gemacht habe oder zu wenig gemacht habe. Ich habe für mich Methoden entdeckt, wie ich mit weiterhin mit Gelassenheit, Leichtigkeit und in meiner Lebensfreude durch diese Zeit reisen kann.
  • Maskenpflicht: Ich habe lange innerlich dagegen gekämpft. Ich habe mich innerlich so richtig geweigert, denn auch ich hatte oder habe hierzu eine ganz klare Meinung. Denn ich sehe das mal von einer anderen Seite. Was das symbolisch bedeutet, wenn man gezwungen wird, eine Maske zu tragen. Einer der grössten Konflikte war für mich, dass ich als Freiwillige Mitarbeiterin in einem Bereich, wo es darum geht, schwerkranke Menschen zu begleiten, eine Maske, Schutzbrille und Kleider wie das Pflegepersonal anziehen muss. Wie soll ich einen bedürftigen Menschen mit einem Lächeln berühren, wenn er mein Lächeln gar nicht sieht. Wie soll ich mit dieser ganzen «Ausrüstung» diesem Menschen das Gefühl geben, dass ich eine Angehörige bin, die ihn besucht und ihm einfach etwas Gutes tun möchte? Ich sass zwischen Stuhl und Bank, im Konflikt mit mir selber. Dank einer neuen Erkenntnis, beziehungsweise dank einer neuen Entscheidung, habe ich mich doch für dieses Projekt und dafür entschieden, auf eine ganz andere Art, für diese Menschen da zu sein und meine inneren Konflikte nicht als wichtiger zu betrachten. Ich stelle fest, dass der Blickkontakt mit den Menschen wieder mehr sagt, als 1000 Worte.
  • Quarantäne: Ja, auch ich durfte diese Erfahrung bis jetzt bereits 2x machen. Im ersten Moment wieder der innere Konflikt. «Was soll diese SCHEISSE?!?!» Erhaltene Erklärungen/Begründungen/Absichten dahinter brachten mich nicht wirklich zur verlangten Einsicht, doch was blieb mir übrig? Es anzunehmen wie es ist und das Beste daraus zu machen. Also entschied ich mich auch hier, mich mit diesen Gefühlen, die mich quälten, auseinander zu setzten. Denn, Gefühle sagen uns «geh hin und fühle» (Zitat von Robert Betz). Wieso löst das eine so wahnsinnige Wut in mir aus? Es ging um meine Freiheit! Ich fühlte mich in meiner Freiheit geraubt und dass ich etwas machen muss, was mir total gegen meinen Willen geht, hat mich in eine Ohnmacht geschmissen. Durch meditieren bin ich diesen Gefühlen auf den Grund gegangen. Meine Erkenntnis war, dass ich doch in JEDER Situation die FREIHEIT und auch die freie Wahl habe, wie ich mit den Dingen, die gerade sind, umgehen kann. Wie habe ich dann diese Tage genossen! Zeit für mich, meine Projekte, mein Zuhause und einfach meine Ruhe. Kein Stress und Druck ständig irgendwo hinfahren zu müssen, kein Stress mit Terminen und Verabredungen… Einfach nur ICH und meine ZEIT! Klar habe ich mich gefreut, als das vorbei war aber es hat mir richtig gut getan.

Wir Menschen besitzen die Fähigkeit zur bewussten Entscheidung und zum freien Willen. Eine bewusste Entscheidung, wie wir z.B. mit Konflikten umgehen möchten und den freien Willen entsprechend zu handeln.

Was können wir tun um uns nicht so verloren, ohnmächtig, missverstanden und unbeachtet zu fühlen?

Wie oben schon erwähnt, war sehr lange mein Thema, dass ich mich in meiner Freiheit geraubt gefühlt habe. Ich hatte extreme innere Konflikte und habe mich innerlich gegen all die Massnahmen, die vorgegeben werden gewehrt. Ich habe Diskussionen geführt, die in endlose Diskussionen verliefen. “Du als Therapeutin und du, die immer so positiv schreibt und meditiert, solltest doch damit besser umgehen können und deine Gefühle im Griff haben?!” Das sind Aussagen, die ich mir manchmal anhören musste und ich auch immer wieder zu hören bekomme. Klar, auf eine Art verstehe ich solche Aussagen. Ich verstehe sie, weil viele nicht wissen oder sich auch nicht mit meinem Weg befassen. Ist auch nicht nötig.

Auch als Therapeut/in hat man Konflikte, wir haben eine Vergangenheit, die einen immer wieder mit Themen anstupst, die zu beleuchten sind. Für die es Zeit ist, sie zu klären, sie aufzulösen, loszulassen und gehen zu lassen. Dass ich diese Themen erkennen darf und meine Vergangenheit dankbar hinter mir lassen zu dürfen bin ich unendlich dankbar, denn das ist Heilung. Heilung die mich zu neuen Ufern bringt. Zu neuem Wachstum, zu neuen Erkenntnissen und Erfahrungen. Solche Heilung behaupte ich jetzt mal, brauchen wir alle. Nutzen wir die Zeit des Wandels auch dafür, in uns eine neue Welt zu erschaffen.

Wir leben in einer Zeit, die zwar sehr anstrengend und voller Stress und Ängste übernommen zu sein scheint aber ich erlaube mir, jetzt mal zu behaupten, in einer Zeit, wo wir uns bewusster den je werden dürfen, wie wir unser Leben durch unsere Gedanken kreieren können. Obwohl ich schon lange dieses Wissen in mir trug, wurde es mir erst vor ein paar Tagen doch so richtig bewusst. Unsere Freiheit, unsere Gedanken zu kontrollieren, kann uns niemand nehmen. 

Durch neue gedanken in eine neue freiheit

  • ich treffe die Wahl, ab jetzt aus jeder Situation etwas zu lernen um noch mehr zu wachsen. Denn wo Schattenseiten sind, sind auch Sonnenseiten.
  • ich treffe jetzt die Wahl, ein positives Mindset zu kreieren. Neue Gedanken bringen neue Verknüpfungen im Gehirn, die zu neuen Taten führen. Wo mein Fokus und meine Gedanken sind, da ist meine Energie.
  • ich treffe jetzt die Wahl, meine inneren Konflikte zu erkennen, denn diese sind nur gegen mich selber. Selfcare bevor wir versuchen, anderen zu helfen.
  • ich treffe jetzt die Wahl, mein Energiesystem (Meridianbahnen, Chakren, meine Lebensenergie) und somit auch mein Immunsystem von Innen aus zu stärken.
  • ich treffe jetzt die Wahl und entscheide mich, wieder in mich hinein zu hören und der leisen Stimme in mir, zu folgen. Das ist die Stimme meiner Seele, die genau weiss, wohin ich gehen soll.

Bedenke, dass du mit diesen Wahlen nicht nur dir selbst hilfst und dich selbst heilen wirst, sondern auch die Welt ein Stück heilen wirst. Während wir darauf warten, dass sich die Welt verändert, beginnen wir doch mal bei uns selbst. Liebevoller mit uns selbst umzugehen. Nebst gesunder Ernährung, genug Bewegung, genug Schlaf, sollte auch die Pflege unserer Gedanken zur täglichen Routine gehören.

In den Filmen gibt es doch immer diese Helden, die für das Gute kämpfen. Ich sehe das Leben gerade durch diese Filmbrille: Wir sind alle Helden und wenn wir für das Gute in uns sorgen, dann wird sich das auch im Aussen manifestieren. Wenn wir gegen das, was im Aussen läuft kämpfen, wird uns die Energie ausgehen und wir müssten vielleicht die weisse Fahne schwingen. Willst du das wirklich? Ich nicht. 

 

Hier ein paar Ideen, die auch dir helfen könnten, wieder ruhiger und gelassener zu werden:

  • Meditation: setz dich aufrecht hin. Atme tief ein und aus und beobachte deinen Atem. Achte in jedem Bereich deines Körpers, wie es sich anfühlt. Dort wo du einen Druck oder Unwohlsein empfindest, atme Licht eine und aus, bis sich das Gefühl verändert. Beobachte deine Gedanken und lass sie wie Wolken wieder vorbeiziehen, ohne sie zu bewerten. Vielleicht hast du gerade etwas, was dich belastet, stell die Frage mal in die Luft, was dir in dieser Situation helfen würde und lass es los. Du wirst die Antwort auf irgendeine Weise erhalten. Ob als Gedanke, Bild, Zeichen oder wie auch immer, sei offen.
  • Kontakt zur Natur: Beobachte, wie die Natur funktioniert ohne, dass sie etwas dafür tun muss. Sie ist einfach und passt sich an die Umstände an. Sie findet immer einen Weg, weiterzuleben. Die Natur erdet dich, denn sie unterstützt dich darin, deine Gedanken zu beruhigen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
  • Dir Gutes tun: Sport, Tanzen, Beziehungen pflegen, was auch online möglich ist usw. alles ist erlaubt, was dein Herz berührt
  • Schöne Bücher lesen: das aktiviert deine Phantasie und deine Kreativität, was dich dabei unterstützen kann um neue Lösungen zu finden.
  • Malen, Basteln, Kochen, Backen usw.: u.a. fördert deine Kreativität, beruhigt, baut Stress ab und kann eine heilende Wirkung haben
  • Finde die richtige Methode für dich und lass deiner Kreativität freien Lauf.

 

Namasté und fühle dich vom Leben umarmt. Hol dir JETZT deine Kraft zurück. Finde den Weg zu deinem Herzen und gib dir die Erlaubnis, für dich eine neue Welt zu erschaffen.

sdr

Bist du bereit? Brauchst du noch etwas Unterstützung? Ich bin gerne für dich da und unterstütze dich auf deinem Weg. Sei es auf diesem Blog hier oder ganz persönlich in meiner Praxis.